Gesunde Biene
Viele Bienenkrankheiten stellen eine Bedrohung sowohl für die Bienenbrut, als auch für die erwachsene Biene dar. Außerdem können Schädlinge zu einer Gefahr für das gesamte Bienenvolk werden. Umso wichtiger ist die Prophylaxe, Diagnose und richtige Therapie dieser Erkrankungen.
Interessantes
Imkerei Stoß im TV
Ein Beitrag über die Traditionsimkerei Stoß und die Bienenzucht für die Sendung LexiTV vom Mitteldeutschen Rundfunk.

LexiTV | 20.05.2011 14:30 Uhr | MDR.DE
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Impressionen

Die Toleranzbelegstelle Gehlberg
Die Landbelegstelle Gehlberg des Landesverbandes Thüringer Imker wurde
am 30. Juli 2005 als Toleranzbelegstelle öffentlich eingeweiht. Als besonderer Gast war der damalige Staatssekretär des
BMVEL Müller dabei.
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Varroatoleranzzucht
Albrecht Stoß ist Gründungsmitglied des bundesweiten Vereins „Arbeitsgemeinschaft Toleranz-zucht“ (AGT) Dieser Verein, der 2003 unter dem Dach des DIB gegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, eine Biene zu züchten, die ohne imkerliche Eingriffe und trotz Varroabefall, leistungsstarke und vitale Völker aufbaut, also mit der Varroamilbe selbst zurecht kommt.

Varroamilbe

Die Varroamilbe (Varroa destructor) ist eine als Adulte ca. 1,6 Millimeter kleine Milbe, die sich bei der Honigbiene, ähnlich einem Blutegel beim Säugetier, festbeißt (um dies in eine Größenrelation zu setzen, entspräche dieser “Blutegel” beim Menschen einem blutsaugenden Kaninchen).
Die eigentliche Entwicklung und Vermehrung der Milbe findet jedoch nicht auf der erwachsenen (adulten) Biene,


Schlüpfende Biene mit Milbe

sondern in der verdeckelten Bienenbrut statt. Deshalb handelt es sich bei der Varroose (zuvor: Varroatose) - wie dieser Parasiten-Befall genannt wird - im wesentlichen um eine Brutkrankheit.

In den ersten Jahren nach dem Auftreten der Milbe wurden verschiedene, meist schon bekannte (klassische) Behandlungsmittel gegen Parasiten als Medikamente verwendet, die zwar die Milbe als Spinnentier, aber nicht die Bienen abtöten. Hierbei ergaben sich aber mit der Zeit Nebenwirkungen in Form von Rückständen, hauptsächlich im Wachs, aber auch im Honig und auch Resistenzbildungen. Deshalb wurde früh begonnen sogenannte alternative Behandlungsmethoden zu entwickeln, die diese Nachteile nicht aufweisen.